Schwerpunktbereich III

Kurzbeschreibung

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im Kasten links neben dem Sekretariat (Juristenfakultät, Burgstr. 27, Raum 4.07)

Der Schwerpunktbereich III: Internationaler und Europäischer Privatrechtsverkehr umfasst die privatrechtliche Seite internationaler und europäischer Rechtsanwendung, die insbesondere dem Berufsbild des international tätigen Anwalts- und Unternehmensjuristen in unterschiedlichen Sparten zugeordnet ist, zunehmend aber auch deutsche Gerichte beschäftigt. Die Behandlung privat- und wirtschaftsrechtlicher Sachverhalte, die durch Staatsangehörigkeit oder Aufenthalt von Beteiligten oder Belegenheiten von Sachen und Vertragsverhältnissen innergemeinschaftlichen oder internationalen Bezug aufweisen, beschäftigt in Rechtsgestaltung, Zivilprozess, Familien- und Erbverfahren in stetig wachsendem Maß Richter, Rechtsanwälte und Unternehmensjuristen.

Die drei Pflichtfächer vermitteln Kenntnisse im Internationalen Privatrecht sowie im Internationalen Zivilprozessrecht, wobei beide Bereiche zunehmend durch europarechtliche Normen in EU-Verordnungen bestimmt sind.

Die Wahlpflichtfächer erlauben nach Wahl der Studierenden eine Vertiefung und Ergänzung. Thematisch kommt etwa eine international-wirtschaftsrechtliche Ausrichtung oder eine Vertiefung im internationalen Erb- und Familienrecht in Betracht. Zudem vermittelt eine rechtsvergleichende Befassung mit ausländischen Rechtsordnungen oder mit dem im internationalen Warenverkehr bedeutsamen UN-Kaufrechtsübereinkommen (CISG) erste rechtsvergleichende Erfahrungen, die in der späteren Praxis unverzichtbar sind: Internationales Privatrecht beruft in vielen Fällen auch vor deutschen Gerichten eine ausländische Rechtsordnung zur Anwendung, die es dann zu verstehen gilt, ein Ehe- oder Erbvertrag soll auch dann noch gewünschte Ergebnisse erbringen, wenn die Vertragsparteien ihren Aufenthalt verlegen. Nicht nur, wer das Abstraktionsprinzip noch nie mochte, wird erkennen, dass lieb gewordene Selbstverständlichkeiten des deutschen Rechts nur jeweils eine von mehreren Lösungen bedeuten.

Zu diesem Schwerpunkt bietet die Juristenfakultät die Möglichkeit einer postgraduierten Qualifizierung durch einen Master-Studiengang, der an die Pflichtfächer des Schwerpunkts anschließt und den Erwerb des Master of European Law (LL.M Eur) vorsieht. Das in diesem Studiengang zu erbringenden einjährige Auslandsstudium kann bei Orientierung an den hierfür vorgesehenen Modulen bereits in einem Auslandsaufenthalt im Rahmen des EU-Programms ERASMUS vor der ersten Prüfung geleistet und später im Master-Studiengang angerechnet werden. Ein Auslandsaufenthalt etwa im dritten Studienjahr ist dann nicht nur spannende Unterbrechung, sondern ein Baustein für eine spätere Zusatzqualifikation.

letzte Änderung: 21.06.2017

Kontaktinformation

Schwerpunktkoordinator:

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Rauscher

Betreuung:

Hannah Hassel

4. OG, Raum 4.34
E-Mail

Telefon:
+49 341 - 97 35 232

Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Prüfung

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